Presse

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Aktuelle Pressemeldungen finden Sie hier:

Für die Gruppe „Kultur und Medien“ der Koalitionsverhandlungen: Handreichung der Stiftung Bayerische Gedenkstätten

MÜNCHEN, 19. März 2025 – Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten hat im Namen der beiden KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg eine Handreichung für die Chefverhandler der Arbeitsgruppe „Kultur und Medien“ im Rahmen der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD erarbeitet, die im Folgenden veröffentlicht wird: Die Ära der Zeitzeugen der nationalsozialistischen Massen- und Menschheitsverbrechen geht unübersehbar zu Ende. Als (bauliche) Zeugen dieser Verbrechen werden die Orte, an denen sie begangen wurden, noch wichtiger als sie es in den letzten 80 Jahren schon waren. Sie tragen die Spuren dieser Verbrechen in sich. Sie sind historische Tatorte und Beweise dieser Verbrechen. Zugleich sind sie Friedhöfe, internationale Gedenkorte und intergenerationelle Familienorte. Als solche haben sie seit 80 Jahren eine sich zwar verändernde, aber ungebrochene Bedeutung. Diese nimmt durch das Verschwinden der Zeitzeugen selbst weiter zu.

Die Stiftung gedenkt der Sinti und Roma, die vor 82 Jahren aus München deportiert wurden – Direktor Karl Freller: „einer der dunkelsten Momente in der Geschichte Münchens“

MÜNCHEN, 12. März 2025 – Am 13. März 1943 ordnete die Polizei in München die Zwangsumsiedlung von 141 Sinti und Roma - darunter viele Kinder - aus München und der Umgebung in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an. Die Verhaftungen ganzer Familien begannen am 8. März 1943 und gipfelten in der Deportation fünf Tage später. Das öffentliche Gedenken an diesen schicksalhaften Tag ist eng verknüpft mit einem nachdrücklichen Aufruf gegen die heutige Diskriminierung von Sinti und Roma.

Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten Karl Freller kritisiert offenen Antisemitismus auf der diesjährigen Berlinale: „Es ist zum Fremdschämen!“

MÜNCHEN, 20. Februar 2025 – Auch unter der neuen Leiterin Tricia Tuttle kam es beim Auftakt der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele Berlin, kurz Berlinale, wieder zu antisemitischen Ausfällen. In der verlesenen Rede des iranischen Nebendarstellers Erfan Shekarriz aus dem Film „Queerpanorama“ (Hong Kong) wurden massive antisemitische Vorwürfe erhoben und es fiel sogar der verbotene Slogan, der auf die Auslöschung des jüdischen Staates zielt. Das Publikum reagierte gespalten. Die Organisatoren schritten nicht ein.

US-Vizepräsident JD Vance besucht KZ-Gedenkstätte Dachau

MÜNCHEN, 13. Februar 2025 – US-Vizepräsident JD Vance hat noch vor Beginn der Sicherheitskonferenz in München die KZ-Gedenkstätte Dachau besucht. Stiftungsdirektor Karl Freller betonte: „Diesem Besuch kommt eine besondere Bedeutung zu. Er dient nicht nur dem öffentlichen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, sondern ist zudem ein wichtiges Zeichen der deutsch-amerikanischen Verbundenheit. Heute erinnern wir uns auch an die Befreiung des KZ Dachau durch US-amerikanische Soldaten vor 80 Jahren. Amerika war der Retter Europas“, so Freller weiter, „wir fühlen uns geehrt und sind dankbar.“

„Das „Nie wieder!“ gilt: heute, morgen, immer!“ bekräftigt Stiftungsdirektor Freller zum heutigen Gedenktag

MÜNCHEN, 27. Januar 2025 – Die Stiftung Bayerische Gedenkstätten gedenkt heute, am Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im Jahr 1945, aller Opfer der nationalsozialistischen Gräuel: Der Entrechteten, der Gequälten und Ermordeten – der europäischen Juden, der Sinti und Roma, der Zeugen Jehovas, der Millionen Verschleppter, der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, der als homosexuell Verfolgten, der politischen Gefangenen, der Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen und all derer, die die nationalsozialistische Ideologie zu Feinden erklärte und verfolgt hat. „Der Appell der Überlebenden an die Nachwelt: „Nie wieder!“ am Internationalen Mahnmal in der KZ-Gedenkstätte Dachau gilt und geht uns alle an: Heute, morgen, immer - und im 80. Jahr der Befreiung durch die alliierten Streitkräfte aktueller denn je“, so Karl Freller, Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten.